So muß sich nun mein Stern in einem Unstern kehren
Sein vormahls süsses Licht wil ein
O Himmel kanst du so ein treues Hertz beschwehren
Mit so viel ungemach und
Ach soll ich meinen Stern hinführo nicht mehr sehn?
So muß mein Freuden-Licht in Thränen untergehn.
Was bringt es dir vor Lust grausahmestes Verhängniß?
Daß du ein schwaches Hertz führst auf die Marter-Bahn
Mein sonst vergnügter Geist hält nun sein Leich-Begängniß
Und leget halb entseelt die Trauer-Kleider an.
Und was nur noch allein erquicket meine Brust
Ist die Erinnerung der längst verfloßnen Lust.
Jedoch verzage nicht treu doch verfolgte Seele
Die Zeit verändert sich in einem Augenblick
Wer jetzo ist versenckt in einer Trauer-Höle
Hat eh ers wohl vermeynt das allerhöchste Glück
Vielleicht kan auch dein Stern der jetzt verschwunden ist
Dich wiederum erfreun wenn du beständig bist.