Ich bin vergnügt; ob gleich die holden Blicke
Des Schicksahls nur ein falsches Blend-Werck seyn
Ich kenne schon desselben schlaue Tücke
Drum acht’ ich nichtes nicht den blossen Schein.
Den blossen Schein und sonsten nichts zu lieben
Heist Aepffel ihm von
Ein Mast der Wind und grimmer Wellen Treiben
Folgt muß gewiß ohn Steur bald unter gehn.
Bald untergehn und in der Noht versincken
Kommt weibischen und bangen Hertzen zu.
Wer auch nicht kan die herben Myrrhen trincken
Erlangt niemahls die stets gewünschte Ruh.
Gewünschte Ruh und süsse Lust geniessen
Ist nur für den der niemahls nnterliegt
Darum laß ich mir keinen Sturm verdriessen
Mein Denck-Spruch ist: Ich bin dennoch vergnügt.