Der Himmel heitert sich nach langen Blitzen aus
Und auf das Donnern folgt ein helles Sonnenscheinen
Das Glücke lacht zuletzt nach ausgestandnen Strauß
Und ein erfreut Gesicht beschleußt das lange Weinen.
Nach denen Fasten bricht die Oster-Woche an
Darinn ein Jubel-Fest die treuen Seelen halten
Die ihren Lauff gehabt auf einer Dornen Bahn
Und mehr denn offt gemeynt sie müsten nun erkalten.
Der Sommer süsser Lust bricht nach dem Winter ein
Und das erstorbne Feld bekommt ein neues Leben
Die Blumen zeigen an des Himmels Gütig-seyn
Sie wollen dessen Gunst durch ihren Glantz erheben.
So kehrt sein Un-stern sich auch in ein nenes Glück
Selbst das Verhängniß will ihn jetzt mit Wollust krönen
Der Himmel liebet ihn er giebt beliebten Blick
Sein Wünschen macht er wahr nun trifft ihm ein sein Sehnen.
Denn seiner Augen-Lust des Hertzens halber Theil
Macht seine Freude voll sie häuffet sein Vergnügen
Die Seelen-Wunde ist nun aus dem Grunde heyl
Sie lässet ihn mein Freund die harte Brust befiegen.