Jhr Florens Meister-Stück
Jhr angenehmen Rosen
Die ihr das holde Glück
In
Daß ihr die weisse Haut
Der
Vor welcher die Zeitlosen
Gleich als beschämet stehn.
Die euch ein warmer Schnee
Der zarten Brüste labt
Die einen
Zur Kühlung bey sich sehn
Seyd doch darauf bedacht
Daß gleicher Blätter-Pracht
Mit euch mich hülle ein
Daß ich mag bey euch seyn.
Euch Götter bitte ich!
Verwandelt mich in Blumen
In kräfftige
In riechende Violen
In prächtige
Macht fort verwandelt mich!
Laßt
Und bey den Brüsten wissen
So lebe ich vergnügt.
Wo nicht so soll mein Blut
Wie
Doch schöne Rosen zeugen
Die sich zu
Denn bin ich auch entseelt
Bey ihrer Brust vergnügt
Weil es das Glücke so gefügt
Daß ich das schöne Feld
Der Brust zum Blumen-Bett gekriegt.