Die Freyheit allein
Die soll es nur seyn
Mit welcher ich stete Freundschafft geh ein;
Denn wer da im Lieben
Sich täglich wil üben
Der leidet nur Pein.
Man sucht sich zu retten
Aus Banden und Ketten
Ein armer Gefangner sucht gerne die Thür.
Das Wild sucht die Felder
Und dickesten Wälder
Ich suche mit ihnen
Der Freyheit zu dienen
Mit höchster Begier.
Mein Mund soll die Sachen
Der Liebe verlachen
Weg
Dir folg’ ich nicht mehr;
So auch deiner Lehr
Gibt ferner mein Hertze niemahls Gehör;
Du kehrest das Schertzen
In kläglichem Schmertzen
Und bringest Beschwehr.
Ein höllisches Quählen
Empfinden die Seelen
So deinen verdammten Trieben nachgehn.
Dein prächtig Gerichte
Sind gifftige Früchte
Die alle betriegen
Die meinen Vergnügen
An ihnen zu sehn.
Ich mag sie nicht schmecken
So kan ich vor Schrecken
In Sicherheit stehn.