Ich muß! ach hartes Wort! ach über grosse Pein!
Der schönen
Daß ich hinführo ihr nicht kan ergeben bleiben
Es streut zu unser Lust der Neid den Wermuth ein.
Das Schicksahl gönnet uns nicht seinen Gnaden Schein
Die Freunde mit Gewalt das Bündniß hintertreiben
Ich muß! ich soll hinweg man achtet nichts mein Streuben
Ich soll ihr Liebster nicht noch sie mein Schätzgen seyn.
Mein Licht sie straff mich nicht sie kennt mein treues Hertze
Sie weiß daß ich nicht schuld an diesen Bruche bin.
Ich leide billig Quaal mich trifft gerechter Schmertze
Nichts ängstet mehr den Geist als ihr getreuer Sinn
Und daß sie ohne Schuld durch ihr getreues Lieben
Kommt in Bekümmerniß und in ein solch Betrüben.