Die Sonnen-Wende folgt der Sonnen Strahlen nach
Der Palm-Baum liebet sehr den Crystallinen-Bach
Dem Eisen-Stein beliebt der Nord zum Angel-Sterne
Der Ulm und Reben sind einander selten ferne
Das
Jmgleichen ist mein Geist auch recht besonders froh
Wenn er sein Seelen-Licht kan in der Nähe schauen
Und ihren Augen-Schein darf als der Sonnen trauen
Wenn ihm der süsse Mund die Anmuths Quellen reicht
Und die erhöhte Brust sich als den Nord-Pol zeigt;
Wenn der
Jhm einen Unterhalt und Maure ab-will geben:
Wenn ihn der Glieder-Agt wie Stroh wird an sich ziehn
Und ihr Magnet-Stein nicht sein Eisen denckt zu fliehn.
Wann aber ihr Gesicht ein schwartzer Zorn verdüstert
So sind die Sonnen-Blum’n und er genau verschwistert
Wenn ihrer Lippen-Bach ihm auch entzogen wird
So wird dem Palm und ihm des Lebens-Safft entführt.
Wenn nun der
Alsdenn sein Liebs-Magnet sich mit Betrübniß decket.
Wenn er den zarten Leib nicht kan zum Ulmen sehn
So muß er wie der Ranck verlassen untergehn.
Wenn ihm die Maure wird der zarten Brust entrissen
So muß das Winter-Grün und er die Erde küssen;
Wenn ihn der Glieder-Agt wie Stroh nicht zu sich reißt
Und ihr Magnet als Feind sein Eisen von sich schmeist
Alsdann so muß ich mich dem Sterben übergeben
Weil ohn’