Laß deinen Zucker-Mund mich Schönste doch beküssen
Und kühlen
Laß süssen Honig-Thau von deinen Rosen fliessen
Der
Laß den Rubinen-Mund mit süssem Moste quillen
Das mehr von Anmuth hegt als
Laß mich den heissen Durst mit dem Geträncke stillen
Dem am Geschmacke weicht der Palmen weisser Schaum.
Laß mir den Perlen-Thau von deinen Lippen suchen
Wornach verschmachtend fast ein jedes Hertze lächtzt;
Doch der ist Scheltens werth ja billig zu verfluchen
Der bey dem Uberfluß der Quellen durstig ächtzt.
Drum must du
Von deinen Lippen mir den Honig geben frey
Du must mir unverwehrt den
Und zeigen daß vor Durst dein Mund ein Labsal sey.