Zürnet doch ihr Mädgens nicht
Uber mein Beginnen
Und was ich auf euch gedicht
Zieht euch nicht zu Sinnen
Schlaget es nur in dem Wind
Denn die Wahrheit selten findt
Ein gewünscht und wohlgesinnt Gehöre.
Leget euren Stoltz hinweg
Angenehme Dinger
Eure Hoheit liegt im Dreck
Und wird stets geringer
Allenthalben seyd ihr feil
So daß um ein strohern Seil
Man kan vier und zwantzig Mädgen kauffen.
So fällt eure Hoheit hin
Und wil gantz verschwinden
Weil kein Vortheil kein Gewinn
An euch ist zu finden
Denn ihr gar zu häuffig laufft
Und man hundert Dirnens kaufft.
Auf den Trödel-Marckt um einen Dütgen.
Welche kommen selber her
Um sich zu verhandeln
Doch die müssen ohnbeschwer
Gleich zurücke wandeln
Denn wo man gnug haben kan
Nimmt man das nicht gerne an
Was kein Käuffer einzukauffen suchet.
Werfft ihr schon dagegen ein
Und fangt an zu bellen
Männer wolt ihr besser seyn
Als wir
Ja stellet ihr euch gleich erbost
Bleibt doch dieses unser Trost
Daß wir vor uns einsam leben können.