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1675–1771

Die schöne Saline.

Johann Georg Gressel

Füngst da Dianens Glantz durch dunckle Wolcken brach Da sich das Sternen-Heer schon allbereits zur Wach’ Auf seinem Sammel-Platz dem blauen Himmel zeigte Und

Da sahe ich ein Kind von Englischer An dessen Ausbildung die gütige Natur All’ ihre Krafft gewandt es göttlich auszuzieren; Vor ihn muß

Die blaue Der Die Calliope muß ihm an heller Stimme weichen.

Eratens leichte Hand spielt kein so nett Clavier Als diese Sich vor denselben wies mit schwartz geputzten Haaren Die auf der weissen Haut sich mit Zinnober paaren

Das auf dem Liljen-Feld der Wangen sich gesetzt. Der Brüste Schnee Gebürg mit Wie weisser Hier kan der schwache Kiehl das Wunder nicht ergäntzen;

Da meine rüde Faust schon allzuweit gepflügt; Gnug daß ihr hoher Strahl ein steinern Hertz besiegt Gnug daß der Säyten-Schall den frohen Geist entzücket Gnug daß die holde Stimm der Freyheit Gold entrücket

Und an unzähligen die Sclaven-Fesseln legt Die statt der Unlust-Last nur süsse Lust erregt Weil man vor Sclaven Kost die pure Wollust isset Wenn sich ihr holder Blick mit unsern Augen küsset.

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