Dem Gärtner mag das Hertze lachen
Wenn er in seinem Garten geht
Wo ihm die Lufft von allen Sachen
Schon den Geruch entgegen weht.
Da blicket er die Blumen-Felder
Gewißlich recht vergnüget an
Und freut sich wenn er seine Wälder
Voll Obst und Früchte schauen kan.
Er lächelt wenn auf den
Er ein verirrtes Bienchen sieht.
Zu riechen muß die Ros’ ihm dienen
Er küßt die süsse Nelcken-Blüth;
Zur Liljen spricht er: Seht wie nette
Daß ihre weisse Blätter stehn
Die Nacht-Viol setzt er vors Bette
Wenn er jetzt will zur Ruhe gehn.