Es schmecken die Lippen der Damen so süsse
Und reichen im Küssen ein himmlisches Brodt
Man weidet die Seelen durch wechselnde Küsse
Und solche entziehen befordert den Tod.
Es träuffet ein
Und tausend entzückende Lüste darbey:
Wem pfleget dis Manna nicht stets zugefallen
Wie eckel sonst immer im andern er sey?
Es müssen den Brüsten die Lippen doch weichen
Weil mehre Vergnügung bey ihnen sich findt
Da kan man die
Die uns in dem
Es hitzen und kühlen die
Und dieses erquickende Schnee-Gebürg macht
Daß man in die Flam̃en nur wünschet zu fallen
Weil einen erwünschete Kühlung anlacht.
Jhr Lippen und Brüste ihr schmecket zwar süsse
Und zinset den Kostenden völlige Lust
Doch machen des Schoosses entzückende Küsse
Uns grösser Vergnügen und Anmuth bewust.
Da bricht man die Früchte vom Baume des Lebens
Und trincket den fliessenden Honig darbey.
Man suchet das Manna da niemahls vergebens
Daß es nicht zu finden im Uberfluß sey.