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1675–1771

An die schöne Nonne zu ✠***

Johann Georg Gressel

Den Himmel kan man wol hier unbarmhertzig nennen Weil er die Schönheit selbst ins Closter hat versteckt Und ihren Anmuths-Glantz mit Stein und Kalck bedeckt

Daß diesen Doch in den Ein jeder Pfaffe wünscht dis liebliche Doch nach den Port umsonst sich Sinn und Sehnsucht streckt

Denn ihre Muschel läst sich nicht vom Pfaffen trennen. Allein! was nützt ein Schatz der immer ist verschlossen? Nichts! und das Feld verdorrt so niemahls wird begossen; Vollkommen kan man nicht dieselbe Schönheit heissen

Die Soll nun der Schönheit-Pracht bey dir im Schmucke gleissen? So must du Rosen-Krantz und ich dein

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