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1675–1771

An die Schöne in der Einbildung.

Johann Georg Gressel

Hier geb ich dir gantz recht denn deine Augen sind Mit rohten Sammt belegt so die vergangne Zeit Als wie ein schlauher Dieb gantz schleunig und geschwind Den Wangen weggeraubt und allda ausgestreut.

Dann heists; seht doch mein Spiegel an Wie schön es kan Mich so galant und nett als wol ein Mädgen preisen Den Hals als

Der weisser als der Schnee Und wie die Blüth vom Schlee.

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An die Schöne in der Einbildung. · Johann Georg Gressel · Poetry Cove