Augen die schon sterbend brechen
Blicken euch jetzt kläglich an
Lippen die nicht mehr zum Sprechen
Recht verständlich aufgethan
Müssen euch mein werthes Leben
Schöne
Thränen statt der Worte fliessen
Die voll Liebes Seuffzer sind
Und die falben Lippen küssen
Euch zum letzten mahl mein Kind
Daß ich auf der Todten-Reise
Mich mit eurer Anmuth speise.
Nehmet euren Geist zurücke
Balis, weg aus meiner Brust
Ein ergrimmetes Geschicke
Stöhret die gehabte Lust
Mein Hertz muß aus eurem scheiden
Und die zarte Wohnung meiden.
Lebet wohl geliebte Seele
Meine Seel’ ist ausser mir
Und des Grabes schwartze Höhle
Oeffnet schon die dunckle Thür
Ich muß euch mein Kind verlassen
Und bey Geistern Wohnung fassen.