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1675–1771

Als sie zu ihm sagte: er wäre zu furchtsahm.

Johann Georg Gressel

Ich bin und bleibe so in meinem Courtifiren Daß ich die Frucht mag sehn doch nicht zum Munde führen Die wurmenstichig ist und voller Galle steckt Die ob sie Anfangs süß hernach verzweiffelt schmeckt.

Drum kanich auch nichts mehr als ihre Brust berühren Und der Gewohnheit nach mit Worten sie Denn dieses werde ich niemahlen Noch gönnen daß mein Sinn nach ihrer Schooß sich streckt.

Ich bin und bleibe so. Ich mag den Mädgens gern aus Lust Und so sie gütig sind zum Spasse was Alleine von der That mich vielerley abschreckt

Das dem es nicht bewust versüßte Lust erweckt. Drum soll auch über mich kein Mädgen Ich bin und bleibe so.

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