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1675–1771

Als sie eine Feder-Muffe machte.

Johann Georg Gressel

Schaut doch die Persis an! die mit den Federn spielet Und eine Art bald hier die ander dorthin setzt Bis daß der bunte Schein ihr schönes Aug’ ergötzt Und sie ein feines Sammt von zarten Federn fühlet.

Sie spricht: Es wärmt die Hand wenn Und durch des Himmels-Schnee der Finger Schnee benätzt. Ich brauchs wenn Und wenn vor starren Frost kein Pflug im Acker wühlet.

Alleine! sagt mir doch was ists vor sanfft Geflügel? Ists nöhtig muß sie auch die Arbeit selber thun? Sind Nein!

Die Hand hats halb zur Lust und halb zum Pracht gethan Die Felle sind zu rauch sie will in Federn ruhn.

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