Meurine zürnet nur ich will den Zorn ertragen
Der Mund will sich dennoch zu euren Lippen wagen
Denn wer da Rosen pflückt der achtet es nicht viel
Wenn ihm zuweilen schon ein Dörnlein stechen will.
Mit Dornen ist der Weg des Lebens überstreuet
Wie meynt ihr daß mein Geist sich vor den Dornen scheuet?
Nein! denn der Ausgang macht daß man den Schmertz vergißt
So bald die Dornen weg alsdenn man Rosen küßt.