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1675–1771

1.

Johann Georg Gressel

Wenn ich die Seuffzer schick nach Jris heilgen Throne So setz’ ich mich in Quaal und kriege Angst zum Lohne: Mein Lieben wird veracht die Sie lachet meiner Quaal wenn ich die Seuffzer schick.

Mein Hertze ist verliebt mich tödten Ich gebe solches zu und acht’ es vor mein Glücke: Doch saget mir warum eur Mund die Losung giebt? Wenn ihr euch von mir trennt mein Hertze ist verliebt.

Daß Das geb ich zu doch wenn man Seuffzend muß verschmachten Und scheun ihr Grausahm-seyn so sage ich gantz frey Ich achte es gar nicht daß

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