So viel als der Igel Stachel darff ich Waffen widers Glück:
daß ich aller Ort und End mich vor seinem Anlauf schutze
und die kühn Verletzungs-Hand vor dem Tugend Angriff stutze.
Ich hab mich mit ihm zu schlagen alle Stund und Augenblick.
Es steckt wohl als wie der Igel voller Stachel voller Tück.
Doch muß nach dem Tugend-Klang es mir danzen ihm zu Trutze
wann ich ihm den Vnbestand und das schnell vergehn aufmutze.
Ich indem es mich will plagen es mit seiner Lust erstick.
Es ist üm ein kleins zuthun daß ich mich mit ihm bemühe.
Es wird noch in Fässeln müssen zieren meinen Steges-Pracht.
Ob ich schon der Tugend wegen jetzund werd verhasst verlacht:
Acht ich es doch alles nicht wann ich nur mein Werk vollziehe:
liebt es Gott wird meine Pein tausendfach ergetzet werden
dort in seinem Jubelthron oder theils wol noch auf Erden.