Es soll der Menschen Sinn ein solche Ruh nur lieben
die Gott zu loben nur nicht ruht in Ewigkeit.
Es sey nun solches Thun im Frieden oder Streit
so ist es Ruh genug in Gottes Lob sich üben!
Das stille Wasser pflegt man schiffend zu betrüben:
das Ruder das Gesetz trübt die still-sicher Zeit;
die nie-bereute Reu führt zu des Hafens Freud.
man muß zu Gottes Ehr' offtmals die Ruh verschieben!
Soll' an Beherrschung Gott der Wellen und der Wind
erzeigen seine Macht muß er sie erst bewegen:
So mustu durch die Noht gelangen zu dem Ziel.
wer keine Rast und Ruh in seinem Sinn empfind
biß sich des Friedens Krafft in ihm beginnt zu regen
lebt krieg-und ruhend stäts nach Gottes Lebens-Will.