Der Mensch-Erschaffer hat die Menschheit angezogen.
Es sauget an der Brust der mit den Sternen schafft.
Es hüngert selbst das Brod: es dürst den Lebens-Safft.
Das Vrliecht selber schläfft. Der Weg wird selbst bewogen.
Die Warheit wird verklagt; des Richters Recht gebogen;
Gerechtigkeit verdammt; die Zucht mit schmeiß gestrafft.
Die Ehre wird gehört. Die Freyheit ligt in Hafft.
Das wesend Leben stirbt ist in den Tod geflogen.
Aus Thränen-Samen wächst die frohe Lachens-Frucht.
Das Herrlich Paradeiß folgt auf die Elend-Flucht.
So ist Er wahrer Mensch und wahrer Gott: doch Einer:
desgleichen nie gewest auch künfftig seyn wird keiner.
Die Wunderlichst Person verricht die seltnest That.
Schau Mensch! was Gabe Gott für dich gegeben hat!