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In äusserster Widerwärtigkeit

Catharina Regina von Greiffenberg

Ach kanstu auch mein Herz den Himmel ohne weinen ohn' innern Herzens-brast und äussern Thränen See ansehen? daß ich nicht vor lauter weh vergeh dieweil er gegen mir ganz stählern ist und steinen!

Ach mag die Sonn' auch was so Elendes bescheinen? faß dir mein Herz ein Herz und Leuen mütig steh' im Vnglücks-mittel- punct das jederman dann seh wie deine Tugend sich in trübsal pflegt zu feinen.

Halt Gottes willen still! bricht schon das Herz vor schmerz wann nur der Wille ganz ihm treu zu dienen bleibet. Streit' ihm zu Lob mit dir: daß nicht nur Blut austreibet besonder Geist und Krafft verbrenn die Lebens-Kerz

in seiner treuen Brunst. Denk löblich ist der Sieg wann nur mein Gott geehrt wann ich schon unter lieg.

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