Du Tugend-Vberfluß stäts-quellendes Vermögen
du ewig-gebends Gut bleibst doch untrennbar ganz!
Ach Allerleuchtender doch ungesehner Glanz!
die selbst' und einig Ruh kanst alles doch bewegen!
wohnst in dem Jubel-Thron und bist doch stäts zugegen.
Man siht dich nicht und trägst den Hoheit Strahlen Kranz.
wir sind vor dir wie Staub: noch wachst für unser Schanz
und gibst die wir den Fluch verdienet Himmel-Segen.
Du Vnerreichlichkeit im Wesen Willen Wundern
besonders in der Güt die dich schier übertrifft!
laß mich den Lobes-Geist zu loben recht aufmundern.
Dein Klarheit recht verklär' in meiner dunklen Schrifft
du Erzvollkomnes Gut du All-und Einigkeit
du Dreyheit die in Eins besteht und geht allzeit!