Es glühet ganz vor Lieb. Es wallet vor verlangen
den Menschen guts zu thun. Es webet lauter Gunst.
Es hänget voller Frücht der Wunderschickungs Kunst.
Die Trost-und Hülffes Heer mit Freuden ausher drangen.
Mit lauter Güt' und Treu wird drinnen umgegangen.
Begierde flammet an ein' Erzerbarmungs-Brunst:
die laufft und steigt zum Ziel' ohn' Eitler Ehren dunst.
Ein Gnad' ist in die wett der andern ausher gangen.
Ey was? es ringen sich der mittel reiche Mäng'
um welches zu dem Heil der Menschen mehr solt dienen.
des Sohnes Menschgeburt hält dort ihr Sieggepräng:
sie war das Köstlichste die Sünder zu versühnen.
Der Höchste sagt': Ich kan nun länger warten nicht:
vor Lieb-Erbarmung mir mein Herz zu helffen bricht!