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Gänzliche Ergebung in Gottes Willen

Catharina Regina von Greiffenberg

Ich überreiche dir das Zepter meines Willen: Ach nimm es gnädig an allweißer Herz-Regent! gib daß nach deinem es werd ewiglich gewendt. Laß dessen Gierden-Flamm stäts nach der Höhe zielen.

Dein' unerforschte Weg' und seltnes Wunder spielen dein Raht verderbt mir nichts wann er mich schon verblendt: durch Flüss' und Flammen durch ungläublich er offt lendt nicht netzet noch verletzt die ihm zur Lust gefielen.

Wer wolte nicht sein Schiff demselben gern vertrauen der mitten auf dem Meer kan sichern Hafen bauen ja dessen Wort den Port kan schaffen wo es will. Deß Odem Wind nach Wunsch und angenehme Still

selbselbsten gibt und hat wie kan mich der verleiten der nie kan aus sich selbst als aus dem guten schreiten?

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