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Die verharrende Hoffnung

Catharina Regina von Greiffenberg

Ich will nur immer mehr GOTT deiner wunder machen durch harren auff dein güt'. Ich laß' ich laß dich nicht ob mir der widerstand schon Hertz und Bein zerbricht las sterbend' auch nicht ab du segnst denn meine sachen.

Du pflegst einmal für den der dir vertraut zu wachen. Dein Mund ja seine hülff dem Elenden verspricht den ganzen Allmachts schwall zu ihrem dienst verpflicht. wer (bist du ihre stärk) ist stärker als die schwachen?

Ist diese nur bey mir so bin ich schon vergnüget: sie zeig sich gleich im werk durch offnes wunderüben: wann zur erleuchtung dann ihr will der Geist belieben So ists mir gleichfalls recht wann er nur wunder fügt.

Gott du hast selbst die Lust in meinen Geist entzündet: Dieselb' ist nicht vergnügt bis sie dich selbst empfindet.

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