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Auf eben dieselbige

Catharina Regina von Greiffenberg

Ach du unzertrenntes Wesen in der Dreyheit wahrer Gott! Vatter der du hast die Welt und in dieser mich erschaffen: mich Gefallnen auch erlöst Sohn mit Creutz und Leidens Waffen: und du Geist mein Herzens-Herrscher tröstest mich in aller Noth.

Alle Drey sind eins zu retten meine Seel vom Sünden-Tod. Gott gab seinen liebsten Sohn: Dieser ist im Tod entschlaffen aller Sünden Quäl-Stich Ihn mir Ruh zu verschaffen traffen: und mein Tröster tunkt im Glauben mich in Christi Wunden-roht.

Vnterschiedlich in den Werken gleich im Willen Gnad' und Güt kan man diß gedreyte Eins und geeinte Drey erkennen aus der abgetheilten Ordnung. Ach begreif' es mein Gemüt. jedem sind die Werk gemein und auf keine Weiß zu kennen:

doch Gebährungs Eigenschafft nur dem Vatter zu zuschreiben; daß er aus von beeden geht nur dem Geist; dem Sohn beleiben.

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Auf eben dieselbige · Catharina Regina von Greiffenberg · Poetry Cove