O Wunder-Gottes Güt! die in die Erd sich senket.
Sie grünt und prangt hervor in Nahrung-reicher Art.
die Allmacht hat mit ihr sich in die Erd gepaart:
aus deren Würkung Gott uns diese Gaben schenket.
bey iedem Sichelschnitt ists billig daß man denket
an Gottes Gnaden Mäng' und Lob zum wundern schaart.
So wenig ja den Dank als er den Segen spaart!
sein Gnaden-Herz sich ganz auf uns zu giessen lenket.
Ein schallends Ehren-Lob soll aus den Halmen gehn
weil seiner Ehren voll die Erd' und was sie träget.
Am Lebens Mastbaum soll der Lobes-Segel stehn:
Der Freuden-Seufzer-Wind ihn lieblich süß beweget.
So sammlet Gottes Lieb durch diese Erdenfrücht:
und schüttet dafür aus sein Lieb-und Lob-Gerücht!