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Auf dessen sanfftes Sausen

Catharina Regina von Greiffenberg

O Du lieblich süsses Sausen! Ach durchdringe mich behend. bester Wollaut Himmels-Schall Hertzen-stimmend Seitenspielen wollest edle Geistes-Taub auch mit deinen Federn kielen meines Mundes Seiten-spiele deine Hoheits-Flüg hersend.

Mit verzuckten Freuden-Blicken dich Geistheimlich zu mir wend. Ach mein Hort wann ich bedenke wie wol mir die Blitz gefielen ehe ich sie noch recht erkennt; Ach das scharffe Herzen-Zielen mußnach allem Wunsch gelingen weil Vnendlichkeit sich end.

Was bin ich ich Erden-Kloß mit Gott so vertraut zu reden? soll sich Staub den Flammen nahen? Ach er wird alsbald verzehrt. Gottes Gnadenglanz durchdringt wie die Sonn ein Glas die Blöden lieber unser Andacht-beten als der Himmel klang erhört.

Nun mein Gott so schütt ich aus vor dir meine Herzen-Sorgen: Schaffe daß sey wenig mir dein Will als sie dir verborgen!

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