Der Friede war anitzt mit Dennemarck geschlos- sen und niemand hatt Denn Deutschland fiel hierauff nur tieffer in den Krieg Der Käyser aber selbst kam jetzt von seinem Sieg.
Als nun kein Feind mehr war im Felde zu befinden Fieng man mit Städten an. Von vielem überwinden Wuchs endlich so ein Hertz das jhm nicht anders dacht’ Als daß gantz Deutschland wär’ ein Dienst-bot seiner Macht.
Es kam das gantze Heer ins Pommerland gegangen Da hatte Wallensteins sein Hertz sich unterfangen Ein Meister von Stralsund und Herr der See zu seyn Die man die Oost-See nennt. Dann weil des Glückes
Schein und auch sein tapfres thun jhn hatt’ empor geführet So daß die gantze Macht von jhm allein regieret und umbgeführet wurd erhob er sich fast sehr.
War dieses viel so war diß andre noch vielmehr Daß er gantz Mecklenburg zum Lehen hatt’ empfangen. War dieser alte Stamm vielleicht mit Tod’ abgangen Der hier zu herrschen hatt? Ach nein! man bund’ jhm auf
Daß er dem Käyser hätt in dieser Kriege Lauf Viel widriges gethan hier von ist viel geschrieben und darumb hat man jhn aus Mecklenburg getriben und diesen eingesetzt. Er hatte grosse Macht
Die alle für Stralsund wurd’ in den Stand gebracht Die Vestung welche sich ihm sperrte zu besiegen und solte sie am Schloß des Himmels feste liegen Wie seine Rede war. Stralsund kam in die Noth
und ob schon Ferdinand dem Wallenstein gebot’ Auf solche nicht zu scharff mit seiner Macht zu dringen So fuhr er gleichwol fort in Meynung sie zu zwingen. Was gibt ein solcher Mann der selbst wil Käyser seyn
Auf eines Käysers Wort? Man warff viel Feuer ein Man stürmete darauf man drohte Schwerdt und Feuer. Stralsund hielt tapfer aus und gab dem grimmen Freyer So viel als solcher ihr. Er aber ließ nicht nach.
Da aber diß und das zur Gegenwehr gebrach Befohle sich Stralsund dem Könige von Schweden Von dessen Tapferkeit man damahls schon zu reden Jm Oost und Westen pflag- Es hatt’ auch Christian
Der Dehnen Held hierbey vor jhm sehr viel gethan Mit Volcke Kraut und Loth. Gustavus nam die Schrei- Stralsund zu schützen und den Feind von jhr zu treiben Mit allem Willen auf. Weil aber diefer Zeit
Er mit Sarmatten in einem Waffen-Streit Nicht weit von Dantzig lag wo sich auch Arnheim funde und mit Sarmatien jhm feindlich widerstunde Es war des Käysers Will als gab er jhre Noth
Zu mindern eine Mäng’ an Speise Kraut und Loth Darbey was Volck und Trost selbst selbst bald anzukom- Dann aller Vorrath hatt’ aufs eusserst abgenommen Weil die Belägerung fast in das ander Jahr
Mit großem ungestühm hierümb beständig war. So bald in Pohlen war der Krieg zum Ende kommen Wurd’ über Meer ein Zug vom König vorgenommen Der hoch-bedängten Stadt sehr bald und in Person
Gewündschte Hülf zu thun. Viel sagen viel davon Das er ohn und andre sagen so: Wann einer wird bedränget und zwar gantz unverschuldt wie diese Stadt Stralsund
und alles Pommerland das auch des Kaysers Mund Gantz außer aller Schuld erkannt hat wie zn sehen Hat da ein Freund nicht Macht demselben beyzustehen Auch gäntzlich unersucht. Es war dem Kayser frey
Den Pohlen Hülff zu thun. So kam es ja wol bey Daß Schweden andern halff. Viel andre wollen reden Von vieler Durch Kayserliche Macht so lang hatt’ angethan.
Es kam ein zimlich Heer vor dem Gustavus an Aus Schweden außgerüßt das kam auch bald zu Lande Wodurch die gute Stadt aus dem betrübten Stande Zur alten Freyheit kam. Man sagt daß das Geschrey
Vom Schwedischen Entsatz die Kayfrische Parthey Hab’ ab der Stadt gebracht. Hilff Gott in welcher Freude Befunde sich Stralsund die nun aus allem Leyde Durch GOtt und Gothisch Volck gewündscht befreyet war.
Der sie nur neulich wolt’ in eußerste Gefahr. Vnd in den ärgsten Tod ergeben gab den Rücken So wunderlich kans GOtt mit einem Feinde schicken. Worauf die freye Stadt mit Schwedischer Gewalt
Nach Rügen überfuhr woselbst ein Auffenthalt Von vielen Feinden war die Feinde musten leyden und oft bey hunderten aus diesem Leben scheyden. Die Insel wurde rein. Hier kam in jhren Freund
Ein Muth hergegen Forcht und Schrecken in den Feind Die der Gustavus sol sehr groß vermehret haben. Der auch weil GOtt und Wind jhm gut Geleite gaben Mit einem grossen Heer sehr bald an Rügen kam
Wo er der Seinigen jhr Glück sehr froh vernam. Ais er das Land betrat begab er das Getümmel Des Volcks fiel auf die Kny und ruffte so gen Himmel? Du grosser Sieges-Fürst du starcker Zebaoth
Du aller Helden Held und aller Götter GOtt Du Herscher über Meer des Himmels und der Erden Kan dir nunmehr genug von mir gedancket werden? Daß du so glücklich mich mit meiner Krieges Macht
Durch das ergrimmte Meer hast an das Land gebracht- Ich dancke dancke dir aus meiner Seelen-grunde Dein Lob sol allezeit O HERR in meinem Munde Vor allen Völckern seyn. Ich bitte dich auch sehr
Du wollest was ich noch von meinem Krieges-Heer Jm Rücken habe mich mit Freuden lassen sehen Du wollest auch O HErr bey unsern Waffen stehen Die deines Nahmens Ehr und deiner Kirchen Heyl
Zu retten wir zur Hand genommen. HErr zertheil Der Feinde Macht für uns. Du wirst uns siegen lehren Zu deines Häufleins Trost und deines Nahmens Ehren. So fieng nun dieser Held den unerhörten Krieg
Mit ernstem beten an. Viel beten halber Sieg War seines Mundes Lehr. Als man die Zeitung hörte Wie sich Gustavus selbst dem Feind ins Auge kehrte Wurd’ alles Land bestürtzt die Feinde wurden zag
Die Freind hergegen froh und war an diesem Tag An welchem er vom Meer in obbesagtes Rügen Das ein beflossen Land bey Pommern war gestiegen Von wegen Luthers Lehr’ jhr erstes Jubel-Jahr
Worbey der tapfre Held selbst auch sehr eufrig war. Was jener Wunder Krieg von dem gesaget worden Daß sich ein großes Heer mit streiten aus dem Norden Nach Süden hab
Vom Südischen erlangt was dieser Wunder-Krieg Bedeutet habe sol anjetzt erkläret werden. Gustavus sah die Noth und mächtigen Beschwerden Die Deutschland und voraus das gute Pommerland
und Mecklenburg erlitt. Es war ein folcher Stand Der zu erbarmen war Sein Siegs-gewohntes Schwerdt durch GOttes Krafft bearmte
und nach dem Joche hieb das von der Päbstlerey War auf den Halß gelegt. Viel kamen freudig frey Der erste Schlag gerieth auf Wollgast und gelunge Wo das erzürnte Schwerdt in alle Feinde drunge
Die Einnahm war mit Sturm. Als andre dieser Art Vernahmen wie gestreng des Königs Gegenwart Verfuhr verliessen sie die Schantzen an der Schweine Dem Hafen vor Stettin und brauchten jhrer Beine.
Durch solches kam Stettin in einen freyen Stand Dann dieses Kriegs-Volck war ein Feind an jhrer Hand und jhres See Ports Schloß. Als Wollgast war eröbert Biß auf das Schloß der Feind auch aus Wöllin verstöbert
und auch aus Zur Zuflucht nahm darauf die Reise nach Stettin. Als aber sich ein Sturm vom Südischen mit dröuen und aller Macht erhob die Flotte zu zerstreuen
Es kam auch zu der That so daß bald dort ein Schiff Gen Himmel flog bald da ein anders in die Tieff Als in den Höllenschlund mit schrecklichem Getümmel Sah dieser fromme Held mit Seufftzen nach dem Himmel
Fiel auch sehr hachbetrübt mit Andacht auf die Kny und ruffte so zu GOtt: Du hast mich ja noch nie Wann meine Seele dich mein GOtt hat angeflehet Verlassen hilf auch jetzt. Du sihest wie es stehet
Bedräue Merr und Wind und segne meinen Zug Zu deines Namens Ehr. O HERR es sey genug Hör auf mit deinem Zorn! Diß Königliche Flehen Wurd’ auch sehr bald erhört der Sturm must untergehen
und muste zu der Reis’ ein lieblich Wetter seyn. Man kam nicht weit davon mit schwangern Segeln ein. Das Volck wurd’ außgesetzt aus sechsmal zwantzig Schlf- Bey zehen tausend Mann die zu den Waffen griffen.
Stettin ergab sich jhm dann da war keine Macht Die jhm gewachsen war. Das Volck wurd’ außgebracht und an den Wall verlegt die Stadt noch mehr bewället und allerley daselbst zum Feldzug angestellet.
Gustavus setzte fort nam diß und jenes ein Worzu viel Pommern selbst bedient gewesen seyn. Sie wolten lieber was als alle Last ertragen. Bald wurd’ ein Theil mit Macht erbärmlich todt geschla-
Bald listiglich beringt und in den Dienst gebracht. Halff keiner Schlangen List so halff des Löuen Macht. Die List war übergroß. Sie hilfft auch viel im Kriegen. Der König hielte diß für ein geringes siegen
Wann er ein hundert Mann von seinem Heer verlohr und ein halb tausend schlug. Wie vielmals gab er vor: Ein Mensch der koste viel biß er zum Kriege tauge Darumb ein jeder Herr im Krieg ein wachend Auge
Nach solchem haben sol. Wie er dann selber that Er schonte seines Volcks und wann er eine Stadt beschloß so sah er nach den Feind darin bey Leben Zu halten der sich dann must unter jhn begeben
Hiemit so wurd’ er starck der Feind hergegen schwach. Es halff auch viel darzu daß er geheimb und wach In allen Händeln war. Er pflag auch offt zu sagen: Das Hembd das ein Soldat am Leibe pflegt zu tragen
Sol unberichtet seyn des Jenen was er denckt Weil vielmahls aller Sieg an einem Anschlag henckt Auch alles Dann von dem Rahtschlag kommt es endlich zu den Tha-
Wird der dem Feind entdeckt so wird die That zu nicht und wird zum öfftern dem die Spitz ins Aug gericht Der vor entdecktem Raht die Feinde wolte jagen. Nach dem die Kaysrischen der Schweden List und Schla-
Der Vommern Betracht- und fühleten ergrimmte derer Wehr Auf alles in dem Land auf Menscheu Vieh und Felder Man würgte klein und groß durch Städte Dörff- und
Wälder Der Brand war überall. Man sah auch scharff dahin Des Königs loß zu seyn zu welcher That Quintin Sich zwar gebrauchen ließ die aber zu begehen
War GOtt jhm selbst im Weg als welcher alles sehen Verhind- und fördern kan. Es kam auch eine Stund’ In der Gustavus sich vom Feind umbringt befund’ Und in der höchsten Noth der aber von den Seinen
Fast über seines Sinns und aller Feinde meynen Gewündscht erlöset wurd’ und zwar mit seinem Sieg’. Ein Feld-Herr der gleich frey im allerschärffsten Krieg und lustigstem Panquet als dieser ist gewesen
(fürwahr man kunt’ es jhm aus seinen Augen lesen Daß er ein König war und ein behertzter Held) Kommt leicht einmahl in Noht. Der diß hatt’ angestellt War eben auch Quintin. Es wolte nirgends gehen
Wie es die Käysrischen gern hetten angesehen. Drumb brauchten sie aus Zorn sich vieler Tyranney Von welcher Basewalck die Stadt ein Zenge sey und Bekün ja vorauß wo sie für bittren Thränen
Jhr außgestanden Leyd vermögen zu erwehnen. Gustavus machte fich mit Bannern von Settin und schiffte nach Stralsund woselbst jhn Mund und Sinn Von den Erlöseten dreymahl willkommen hiessen.
Worauf die Käysrischen umb Gartz zusammen stiessen Woselbst jhr Lager war und meynten an Stettin Ein mächtiges zu thun sie zogen hertzhafft hin Sehr traurig aber ab. Hergegen gieng der König
Auf Damgart einen Paß gewann jhn wo nicht wenig Des Kayserlichen Volcks das theils in einem Thurm Theils in den Schantzen lag in einem grossen Sturm Durch Schwerdt und Brand vergieng. Von allem viel zu
sagen Wil unsre Kürtze die wir brauchen nicht vertragen. Wir schweigen manchen Streit der sich begeben hat und offt mit grosser Macht in welchem stets der Schad
Auffs Käysers Seyten fiel. Sein Heer wurd’ jmmer rin- Hier halffen viel darzu der mächtige Bezwinger Den man den Hunger nennt darzu die Winterzeit So daß das gantze Heer durch Hunger Kält und Streit
Bezwungen endlich sich aus Pommern must’ erheben und solches seinem Feind’ und Herren wieder geben Zwar lär und kahl genug. Es wich das gantze Heer Behielt auch überall in Pommern nun nicht mehr
Als Collberg und Gripswalt. Auch die auß jhren Händen Zu reißen dann es war hieher auf Ein großer Raub geführt wurd’ aller Fleiß gethan. So daß man Collberg auch sehr zeitich eingewann.
Nach dem die Käysrischen umb Pommern waren kommen Wurd jhre Reise schnell auf Franckfurt zugenommen Das an der Oder liegt. Die Schweden folgten nach und waren jhnen stets mit würgen auf dem Dach.
Man nahm auch Seelen Vier tausend musten sich in Band und Kerckern quälen Weil Tylli eben so vorher in einer Stadt
Neu-Brandenburg genannt bey tausend Schweden that. Hier war Graff Tylli schon des Kaysers Feld-Herr worden und Wallenstein entsetzt weil solcher in dem Orden Der Maximinischen sich mercklich sehen ließ
und widern Käyser sich in vielem mehr verstieß. Als Franckfurt über war und Landsberg gleicher massen Wurd auch Alt-Brandenburg vom Feinde bald verlassen und darauf Magdeburg vom Tylli gantz beschränckt
Die alte Jungfer die und umb den Krantz gekränckt. Was Vielleichte weil sie sich nicht Päbstisch wolte nennen Dem Käyser that sie nichts. Es waren dero Werck
und Mauren wol bewahrt. Herr Dietrich Falckenberck Vom Schweden hingeschickt stritt wol auch alle Bürger und zwar sehr lange Zeit. Ach aber ach! der Würger Wurd’ endlich jhrer Macht zu starck die schöne Stadt
(weh dir verfluchter Mund der sie verrahten hat Es gieng verrähtrisch zu ) fiel endlich durch die Schärffe Wann ich die Augen nun auf deine Mauren werffe So werff ich auch zugleich viel Thränen in den Sand
umb deinen hohen Fall und unerhörten Brand Du vormahls schöne Stadt. Dein Schmuck ist wegge- Du bist auf einen Tag umb dreyssig tausend kommen Die Bürgerliche Leut in dir gewesen sind
Theils hat die Glut verzehrt die schrecklich und geschwind Die gantze Stadt besaß. Theils fielen durch die Waffen Theils schlung der Elbstrom ein. Was vor des Würgers raffen
Entwich fiel in die Glut. Was aus der Glut entkam Fiel in den strengen Fluß der alles Leben nam. Was derer keines fraß das führte man gefangen Mit denen alle Schand und Tyranney begangen
und außgeübet wurd. Ein Priester am Altar Lag in viel Stücke da. Die arme Weiber-Schaar Wurd Hunden gleich zu hauff gekuppelt und zum schänden Ins Lager außgeführt. Viel schlossen sich mit Händen
und stürtzten sich zugleich in tieffe Brunnen ein Der Räuber jhrer Ehr und Keuschheit frey zu seyn. Was in die Keller floh verdorb durch Rauch und Flam- Dann alles Magdeburg das schmeltzete zusammen.
Es blieb allein der Dohm und etwas vor der Stadt Wo eine kleine Schaar sich noch gerettet hat. Der Bischoff muste sich verwundt gefangen geben. Der tapfre Falckenberg kam in dem Sturm umbs Leben.
Dann ob er gleich den Feind in allen Gassen sah Go stritt er gleichwol noch und schlug bald hie bald da Denselben wieder ab. Worzu jhm seine Schaaren Nechst vieler Bürgerschafft behertzt zur Seyten waren.
Sein Muht war unverzagt biß eine Kugel kam und jhm im schärffsten Streit das tapfre Leben nam. Hiemit fiel auch die Stadt Da gieng es leyder an mit stechen schüssen hauen.
Der Raht floh auf sein Hauß das Rahthauß kam in Brand und kam also der Raht mit jhm in gleichen Stand. Die Tempel eben so man hat in einem Tempel Bey funfftzig Weibliche geköpft ist ein Exempel
Darüber man bestarrt das niemals ist erhört. Da hat das warme Blut so häuffig her geröhrt Daß endlich eine Bach im Tempel war zu sehen Man muste hin und her auf todten Körpern gehen.
Dort lag ein Kind und sog der todten Mutter Brust Hier eines in der Glut dort welches wol bewust Nam ein verteuffelt Paar ein Kind bey seinen Füßen und riß den Leib entzwey. Dort sah man eines spießen
Hier schmiß ein anderer ein anders an den Stein Daß das Gehirne flog. Hier werden Zeugen seyn Die Sonne welche lang gantz traurig hat gesehen Nach dem diß Blutbad war in Magdeburg geschehen.
Die Erde welche hier durch so viel Menschen-Blut Wurd überfärbt und auch die Elbe derer Fluth Vors erste blutig gieng vors ander für den Leichen Wie vor nicht lauffen kunt’. Ein jedes gab ein Zeichen
Des traurens über dich erbarmens-werthe Stad Nur der der deiner sich also bemeistert hat War gäntzlich Felsen-gleich. Wir lesen von dem Heyden und Helden Scipio daß er zu einem Leyden
Ob der Carthager Brand und grossen Niederlag Sehr groß bewogen schien da er doch jhrer Plag’ und Flammen Stiffter war. Hier aber war es Freude. Wie hertzlich dieser Fall die Schwedischen zum Leyde
und auch zur Rache tieb kan nicht beschrieben seyn Den König ja vorauß. Die Schweden nicht allein Die gantze Christenheit und wer nur Menschen liebet Wurd über diesem Fall von Magdeburg betrübet.
Gustavus schwur es hoch und hielt es bald darnach An allen Feindlichen die allerschärffste Rach um jhre Grausamkeit in Magdeburg zu üben. Daß er sie nicht alßbald hat von der Stad geerieben
Ist er in keiner Schuld wie zu beweisen ist. Nu liebe Stadt die du verräthrisch und mit List Erobert worden bist GOtt tröste dich und heile Die Wunden deines Leibs dem abgelebten Theile
Wird sonder Zweiffel nun sehr wol im Himmel seyn Dein Leyd ist uns mie dir betrübte Stadt gemein.
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