Skip to content
1749–1832

Suleika .

Johann Wolfgang Goethe

Wie! Mit innigstem Behagen, Lied, empfind’ ich deinen Sinn! Liebevoll, du scheinst zu sagen: Dass ich ihm zur Seite bin.

Dass Er ewig mein gedenket, Seiner Liebe Seligkeit Immerdar der Fernen schenket, Die ein Leben ihm geweiht.

Ja! mein Herz, es ist der Spiegel, Freund! worinn du dich erblickt, Diese Brust, wo deine Siegel Kuss auf Kuss hereingedrückt.

Süsses Dichten, lautre Wahrheit Fesselt mich in Sympathie! Rein verkörpert Liebesklarheit, Im Gewand der Poesie.

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
Suleika . · Johann Wolfgang Goethe · Poetry Cove