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1749–1832

N.A.

Johann Wolfgang Goethe

Wenn du auf dem Guten ruhst, Nimmer werd’ ich’s tadeln, Wenn du gar das Gute thust, Sieh das soll dich adeln;

Hast du aber deinen Zaun Um dein Gut gezogen, Leb ich frey und lebe traun Keineswegs betrogen.

Denn die Menschen sie sind gut, Würden besser bleiben, Sollte nicht wie’s einer thut Auch der Andre treiben.

Auf dem Weg da ists ein Wort, Niemand wird’s verdammen: Wollen wir an Einen Ort, Nun! wir gehn zusammen.

Vieles wird sich da und hie Uns entgegen stellen. In der Liebe mag man nie Helfer und Gesellen,

Geld und Ehre hätte man Gern allein zur Spende Und der Wein, der treue Mann, Der entzweyt am Ende.

Hat doch über solches Zeug Hafis auch gesprochen, Ueber manchen dummen Streich Sich den Kopf zerbrochen,

Und ich seh nicht was es frommt Aus der Welt zu laufen, Magst du, wenn das Schlimmste kommt, Aus einmal dich raufen.

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