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1749–1832

N.A.

Johann Wolfgang Goethe

Sie haben wegen der Trunkenheit Vielfältig uns verklagt, Und haben von der Trunkenheit Lange nicht genug gesagt.

Gewöhnlich die Betrunkenheit Verschwindet so wie es tagt; Doch hat mich meine Betrunkenheit In der Nacht umher gejagt.

Es ist die Liebestrunkenheit Die mich erbärmlich plagt, Von Tag zu Nacht, von Nacht zu Tag In meinem Herzen zagt.

Dem Herzen das in Trunkenheit Der Lieder schwillt und ragt, Dass keine nüchterne Trunkenheit Sich gleich zu heben wagt.

Lieb’, Lied und Weines Trunkenheit, Ob’s nachtet oder tagt, Die göttlichste Betrunkenheit Die mich entzückt und plagt.

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