Aus wie vielen Elementen
Soll ein ächtes Lied sich nähren?
Dass es Layen gern empfinden,
Meister es mit Freuden hören.
Liebe sey vor allen Dingen
Unser Thema, wenn wir singen;
Kann sie gar das Lied durchdringen,
Wird’s um desto besser klingen.
Dann muss Klang der Gläser tönen,
Und Rubin des Weins erglänzen:
Denn für Liebende, für Trinker
Winkt man mit den schönsten Kränzen.
Waffenklang wird auch gefodert,
Dass auch die Trommete schmettre;
Dass, wenn Glück zu Flammen lodert,
Sich im Sieg der Held vergöttre.
Dann zuletzt ist unerlässlich,
Dass der Dichter manches hasse,
Was unleidlich ist und hässlich
Nicht wie Schönes leben lasse.
Weiss der Sänger dieser Viere
Urgewalt’gen Stoff zu mischen,
Hafis gleich wird er die Völker
Ewig freuen und erfrischen.