Heiliger Ebusund, du hast’s getroffen!
Solche Heilige wünschet sich der Dichter:
Denn gerade jene Kleinigkeiten
Ausserhalb der Gränze des Gesetzes,
Sind das Erbtheil wo er, übermüthig,
Selbst im Kummer lustig, sich beweget.
Schlangengift und Theriak muss
Ihm das eine wie das andere scheinen,
Tödten wird nicht jenes, dies nicht heilen:
Denn das wahre Leben ist des Handelns
Ew’ge Unschuld, die sich so erweiset
Dass sie niemand schadet als sich selber.
Und so kann der alte Dichter hoffen
Dass die Houris ihn im Paradiese,
Als verklärten Jüngling wohl empfangen,
Heiliger Ebusund, du hast’s getroffen!