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1749–1832

Begünstigte Thiere .

Johann Wolfgang Goethe

Vier Thieren auch verheissen war In’s Paradies zu kommen, Dort leben sie das ew’ge Jahr Mit Heiligen und Frommen.

Den Vortritt hier ein Esel hat, Er kommt mit muntern Schritten: Denn Jesus zur Propheten-Stadt Auf ihm ist eingeritten.

Halb schüchtern kommt ein Wolf sodann, Dem Mahomet befohlen: Lass dieses Schaf dem armen Mann, Dem Reichen magst du’s holen.

Nun immer wedelnd, munter, brav, Mit seinem Herrn, dem braven, Das Hündlein das den Siebenschlaf So treulich mitgeschlafen.

Abuherrira’s Katze hier Knurrt um den Herrn und schmeichelt: Denn immer ist’s ein heilig Thier Das der Prophet gestreichelt.

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