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1749–1832

Anklage .

Johann Wolfgang Goethe

Wisst ihr denn auf wen die Teufel lauern, In der Wüste, zwischen Fels und Mauern? Und, wie sie den Augenblick erpassen, Nach der Hölle sie entführend fassen?

Lügner sind es und der Bösewicht. Der Poete warum scheut er nicht Sich mit solchen Leuten einzulassen! Weiss denn der mit wem er geht und wandelt?

Er der immer nur im Wahnsinn handelt. Gränzenlos, von eigensinn’gem Lieben, Wird er in die Oede fortgetrieben, Seiner Klagen Reim, in Sand geschrieben,

Sind vom Winde gleich verjagt; Er versteht nicht was er sagt, Was er sagt wird er nicht halten. Doch sein Lied man lässt es immer walten,

Da es doch dem Coran widerspricht. Lehret nun, ihr des Gesetzes Kenner, Weisheit-fromme, hochgelahrte Männer, Treuer Mosleminen feste Pflicht.

Hafis, in’s besondre, schaffet Aergernisse, Mirza sprengt den Geist ins Ungewisse, Saget, was man thun und lassen müsse?

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