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1790

[An des lust'gen Brunnens Rand]

Johann Wolfgang Goethe

An des lust'gen Brunnens Rand, Der in Wasserfäden spielt, Wußt ich nicht, was fest mich hielt; Doch da war von deiner Hand

Meine Chiffer leis gezogen, Nieder blickt ich, dir gewogen. Hier, am Ende des Kanals Der gereihten Hauptallee,

Blick ich wieder in die Höh. Und da seh ich abermals Meine Lettern fein gezogen: Bleibe! bleibe mir gewogen!

Möge Wasser, springend, wallend, Die Zypressen dir gestehn: Von Suleika zu Suleika Ist mein Kommen und mein Gehn.

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