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1784

An meinen Hund

Leopold Friedrich Günther von Goeckingk

Schlaf du fest und ruhig vor den Dieben! Wo die Fenster ohne Laden blieben, Wie bei mir, da sucht man schwerlich Gold. Macht' ein Dieb sich dennoch das Vergnügen:

Meinen Flaccus ließ er sicher liegen, Meinen Flaus hat keiner noch gewollt! Doch des Nachbars Katze, die zu fressen Sich nicht scheute, was zum Abendessen

Wir für Gleim, den Trauten, aufgespart, Der, wenn er den Harz, uns zu besuchen, Uebersteigt, nur einen Eyerkuchen Findet, doch kein Rebhuhn prick und zart.

Dieser Räuber, der der Thränen größte Aus der kieselharten Köchin preßte, Und mein Weibchen seufzen hat gemacht, Dieser Mörder einer frohen Stunde,

Sterbe, o du Ausbund wackrer Hunde! Sterbe denn durch dich noch diese Nacht.

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