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1617

4. In Herren Kolbens von Mutschen Stammbuch

Georg Gloger

Weil nichts beständig ist, als Unbeständigkeit, So kan man freilich wol nicht Haft und Anker finden, Wormit man sicherlich sich könnt' auf Frewde gründen. Das macht das stolze Glück und die verkehrte Zeit.

Es geht nach Hofes Art, das zwar von Erden an Viel Händ' und Küsse gibt und wenig trewe Herzen, Das meist ist nur ein Schein und ein verblümtes Scherzen, In welchem Meister heißt der es am besten kan.

Drumb traw und schawe wem, und richt' dich nach der Zeit, Probier den hundertmal, dem du wilst einmal trawen, Und deiner Trewe Grund auf seine Trewe bawen, Weil nichts beständig ist als Unbeständigkeit.

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