Skip to content
1827

Rheinweinlied

Adolf Glaßbrenner

Seit Tausend Jahren unverdrossen Ist Euer Blut für uns geflossen Ihr Reben an dem Rhein! Drum will es Gott und soll es sein:

Wir schwören's hier, So lassen wir Auch gerne unser Blut für euch. Schenkt ein, schenkt ein

Den goldnen Wein Vom Rhein, Und laßt's uns wacker treiben! Die grünen Reben an dem Rhein,

Sie sollen unser bleiben! Greift munter nach dem grünen Becher, Und bringt ein Hoch, Gebrüder Zecher, Den Reben an dem Rhein!

Und will es Gott und soll es sein: Wir ziehn sogleich Mit Ihm, für euch Und für das liebe Vaterland!

Schenkt ein, schenkt ein Den goldnen Wein Vom Rhein, Und laßt's uns wacker treiben!

Die grünen Reben an dem Rhein, Sie sollen unser bleiben! Wir schmücken uns mit euch, ihr Reben, So grün wie unsre Lust zum Leben!

Ihr Reben an dem Rhein! Und will es Gott und soll es sein: Aus euerm Blut Trinkt Todesmuth

Ein jeder deutsche Bruder sich. Schenkt ein, schenkt ein Den goldnen Wein Vom Rhein,

Und laßt's uns wacker treiben! Die grünen Reben an dem Rhein, Sie sollen unser bleiben! Doch ob wir auch dem Feind nicht weichen,

Seid lieber süßen Friedens Zeichen Ihr Reben an dem Rhein! Und will es Gott und soll es sein, So trinkt der Feind

Mit uns vereint Auf unsrer deutschen Freiheit Wohl! Schenkt ein, schenkt ein Den goldnen Wein

Vom Rhein, Und laßt's uns wacker treiben! Die grünen Reben an dem Rhein, Sie sollen unser bleiben!

Cookies on Poetry Cove

We use cookies to remember your language preference and — only with your consent — to learn how Poetry Cove is used. You can change your mind any time.
Rheinweinlied · Adolf Glaßbrenner · Poetry Cove