Siehst du, wie viel aus Psychens Blicken,
Aus den verschämten Wangen spricht?
O liebe Doris! welch Entzücken! –
Ein Sterblicher begreift es nicht!
„Willst du die Königinn der Schönen,
Unsterblich, wie Cythere seyn,
Gebeut! ein dienstbar Chor von Schönen
Soll dir im Tempel Weihrauch streun,
Soll dir in Lydischweichen Tönen
Manch ehrerbietig Loblied weihn.
Dich soll die Harmonie der Sphären,
Dich des Parnasses Hymnen ehren;
Dein Trank soll edler Götterwein,
Ambrosia soll deine Speise seyn.“