Du willst mit mir ein reich der sonne stiften
Darinnen uns allein die freude ziere
Sie heilige die haine und die triften
Eh unsre pracht und ihre sich verliere
Dass dieses süsse leben uns genüge
Dass wir hier wohnen dankbereite gäste
Und wort und lied ersinnst du dass gefüge
Die klagen flattern in die höchsten äste
Du singst das lied der summenden gemarken
Das sanfte lied vor einer thür am abend
Und lehrest dulden wie die einfach starken
In lächeln jede thräne scheu begrabend:
Die vögel fliehen vor den herben schlehen
Die falter bergen sich in sturmestoben
Sie funkeln wieder auf so er verstoben —
Und wer hat jemals blumen weinen sehen?