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1868–1933

S IEG D ES S OMMERS

Stefan George

Du willst mit mir ein reich der sonne stiften Darinnen uns allein die freude ziere Sie heilige die haine und die triften Eh unsre pracht und ihre sich verliere

Dass dieses süsse leben uns genüge Dass wir hier wohnen dankbereite gäste Und wort und lied ersinnst du dass gefüge Die klagen flattern in die höchsten äste

Du singst das lied der summenden gemarken Das sanfte lied vor einer thür am abend Und lehrest dulden wie die einfach starken In lächeln jede thräne scheu begrabend:

Die vögel fliehen vor den herben schlehen Die falter bergen sich in sturmestoben Sie funkeln wieder auf so er verstoben — Und wer hat jemals blumen weinen sehen?

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