Die reichsten schätze lernet frei verschwenden
Wie nach den langen strahlen auf verdorrte
Gewächse sollet ihr am frohen orte
Den heissen gliedern milden regen spenden
Gedenkt vom schönsten pflückend was hier sprosset
Wenn süss und schwül die dämmrungssterne blicken
Wenn glühn und dunkeln wechselnd euch bestricken
Dass ihr soviel verliehen ist genosset
Und thörig nennt als übel zu befahren
Dass ihr in euch schon ferne bilder küsstet
Und dass ihr niemals zu versöhnen wüsstet
Den kuss im traum empfangen und den wahren.