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1868–1933

N ACH D ER L ESE

Stefan George

Im freien viereck mit den gelben steinen In dessen mitte sich die brunnen regen Willst du noch flüchtig späte rede pflegen Da heut dir hell wie nie die sterne scheinen

Doch tritt von dem basaltenen behälter Er winkt die toten zweige zu bestatten Im vollen mondenlichte weht es kälter Als drüben unter jener föhren schatten ·

Ich lasse meine grosse traurigkeit Dich falsch erraten um dich zu verschonen Ich fühle hat die zeit uns kaum entzweit So wirst du meinen traum nicht mehr bewohnen

Doch wenn erst unterm schnee der park entschlief So glaub ich dass noch leiser trost entquille Aus manchen schönen resten strauss und brief In tiefer kalter winterlicher stille.

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