Wir werden heute nicht zum garten gehen
Denn wie uns manchmal rasch und unerklärt
Dies leichte duften oder leise wehen
Mit lang vergessner freude wieder nährt
So bringt uns jenes mahnende gespenster
Und leiden das uns bang und müde macht ·
Sieh unterm baume draussen vor dem fenster
Die vielen leichen nach der winde schlacht
Vom thore dessen eisen-lilien rosten
Entfliegen vögel zum verdeckten rasen
Und andre trinken frierend auf den pfosten
Vom regen aus den hohlen blumen-vasen.