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1868–1933

N ACH D ER L ESE

Stefan George

Wir werden heute nicht zum garten gehen Denn wie uns manchmal rasch und unerklärt Dies leichte duften oder leise wehen Mit lang vergessner freude wieder nährt

So bringt uns jenes mahnende gespenster Und leiden das uns bang und müde macht · Sieh unterm baume draussen vor dem fenster Die vielen leichen nach der winde schlacht

Vom thore dessen eisen-lilien rosten Entfliegen vögel zum verdeckten rasen Und andre trinken frierend auf den pfosten Vom regen aus den hohlen blumen-vasen.

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