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1833

Wie rauscht ihr Waldesschatten

Emanuel Geibel

Wie rauscht ihr Waldesschatten So kühl noch weit und breit! Wie schaut im bunten Kleid Ihr Blumen nur so lustig aus den Matten!

Wie mögt ihr Vöglein pfeifen In dieser argen Zeit! – Mir ist so trüb, ich kann es kaum begreifen. Ist's doch ein Traum gewesen,

Der sonder Spur verschwand, Daß du, mein deutsches Land, Noch einmal seist zu Ehren auserlesen. Und wo in vor'gen Tagen

Der Stuhl des Kaisers stand, Wächst fort das Gras; das muß ich ewig klagen.

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