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1833

Kein Hauch von Flur und Wald

Emanuel Geibel

Kein Hauch von Flur und Wald! Vom Fluß ein Rauschen kaum! Mein Schritt allein erschallt Gedämpft im weiten Raum.

Ihr Sternenzwielicht gießt Die Lenznacht erdenwärts, Und ihre Frische fließt Verjüngend an mein Herz.

Die wild in mir gestrebt, Des Tags Begier, entweicht; In meinen Adern schwebt Das Leben licht und leicht.

Fast ist's, als streifte kühl Mir eine Geisterhand Vom Haupte das Gefühl Der Schwere, die mich band.

Und schauernd wonniglich In dunkler Lüfte Schwall Ergießt die Seele sich Und schwimmt gelöst im All.

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Kein Hauch von Flur und Wald · Emanuel Geibel · Poetry Cove