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1833

In den Tagen des Konflikts

Emanuel Geibel

Das ist ein trostlos Silbenstechen, Mißtrauen hier, Verstimmung dort; Sie möchten wohl von Sühnung sprechen, Doch keiner trifft das rechte Wort.

So wächst die Kluft von Tag zu Tage, Man reizt und höhnt, man trutzt und schmollt, Ob draußen auch mit dumpfem Schlage Vernehmlich schon das Wetter grollt.

Erhitzt bekämpfen sich die Reihen Zur rechten und zur linken Hand, Und überm Hader der Parteien Denkt keiner mehr ans Vaterland.

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